2016 war…

31 Dez 2016 | Bilder aus der Luft, Foto

…weniger mehr.

Ich bin dieses Jahr 2 mal umgezogen, von einem großen in ein ganz kleines Zimmer, mit Zwischenpause aus Kisten leben bei meinen Eltern – zwischenzeitlich noch den halben Sommer auf Festivals verbringend. Das alles hat mich zu einer ganz guten minimalistischen Lebensweise getrieben. Collect memories not things, und so. Eine der überraschendsten Erkenntnisse des Jahres resultierte daraus, denn hat man weniger Platz und Dinge, brauch man weniger Zeit zum Aufräumen des kreativen Chaos, ergo macht Aufräumen sogar fast sowas wie Spaß.

…Veränderung.

Im Januar gekündigt, im April letzter Arbeitstag, im Mai ausgezogen, den Sommer überall, aber nirgendwo richtig, im September eingezogen, angefangen meine Selbständigkeit auszubauen, dazu dazwischen und überhaupt viele Gedanken – nicht über das was kommt, sondern wie es kommen soll.

Und so steht fest, ich will in Zukunft mit guten Menschen zusammen arbeiten. Mit Menschen die etwas Gutes tun, und dies in Film und Foto festhalten. Ob Musik, Naturschutz, nachhaltiger Tourismus bzw. generell Firmen die nachhaltig etwas Gutes für die Welt mit ihrer Arbeit bezwecken.

…viel.

Seit dem Sommer hat sich eine angenehme Hektik eingestellt, in der Dinge passieren. So bin ich selten 7 Tage am Stück an einem Ort. Minimalistischer Lebensstil sei dank, macht das leben-on-the-road, mir große Freude und Lust auf mehr Reisen. Ein Roadtrip mit meinen Freunden durch Norwegen, 10 Tage alleine über Mallorca und 7 oder 8 Festivals ergaben ihr Übriges.

…laut.

Musik ist und bleibt das, was mich täglich umgibt und maßgeblich antreibt. 2016 fanden die schönsten Momente oft im Zusammenhang mit Musik statt. Da waren die großartigen Konzerte von Heisskalt, Fjort und Deftones, einige Elektro-Festivals, die Veröffentlichung meines 14 Min Musikvideos für meine Freunde von Shot In A Continental. Der erste Musikvideodreh mit Kind Kaputt.

…hoch.

Einige Stunden von 2016 habe ich von oben verbracht, dabei standen meine Füße aber die ganze Zeit auf dem Boden. Ich habe in diesem Jahr meine Arbeit mit Quadrocoptern intensiviert und mehr Fotos und Videos aus der Luft geschossen als je zuvor. Unter anderem war ich auf Mallorca & in Norwegen und habe da viele Fotos und Videos mit meinen Coptern gemacht.

…kurz.

Die Zeit rennt und mir kommts so vor, als dass sie nach meinem Empfinden immer schneller verrennt. Es gilt: die Momente genießen und sich an der Schnelligkeit erfreuen, lieber sitze ich in einem affig schnellen Zug, als mit der Bimmelbahn über die Schienen zu poltern.

…sonnig.

Da meine Arbeit in den letzten Jahren hauptsächlich am Computer oder zumindest drinnen stattgefunden hat, habe ich diesen Sommer jeden einzelnen Sonnenstrahl ausgekostet und mich sehr daran erfreut wie schön es ist, wenn man viel Tageslicht abbekommt.

…Leben.

Ich fühl mich lebendig, aufgeweckt und allgemein fröhlich. Da erschreckt es mich irgendwie ziemlich, wie viel einem eine Vollzeitstelle doch an effektiver Lebenszeit raubt.

…das Intro zu 2017

Angekommen in Berlin, ein 9qm2 WG Zimmer bezogen und ein neues zuhause gefunden, habe ich die Weichen für 2017 gestellt. Im kommenden Jahr soll „Wolkenbrecher“ starten, ein Projekt, dass sich selbst gerade findet und das repräsentiert, woran ich die letzten 2 Jahre kreative gearbeitet habe.
Hier und da hat man in meinen Videos bereits Perspektiven aus der Luft gesehen, wer mich kennt, weiß, dass ich sehr viel Begeisterung für Fluggeräte aller Art aufbringe. Im Zuge meiner sich langsamen ausbauenden Selbständigkeit habe ich festgestellt, dass ich gerne in diesem Bereich die meiste meiner Zeit investieren möchte, denn für meinen Wunsch Menschen zu erreichen und sie mit meiner Arbeit zu inspirieren, sehe ich in dem Medium gerade am meisten Potenzial. So kam es, dass ich die Trips nach Norwegen und Mallorca dieses Jahr unter anderem auch dafür genutzt habe Material und Erfahrungen zu sammeln. Ein gute Grundlage um das neue Jahr damit zu beginnen, endlich Leuten zeigen zu können, was ich die letzte Zeit so gemacht habe. Mehr dazu, wenn die Zeit reif ist.
Die Musik wird auch 2017 nicht verstummen, ich hab 2016 viele Künstler kennengelernt, die mir mittlerweile sehr am Herzen liegen, 2017 machen wir weiter geile Sachen. Ich will mehr dokumentarisch fotografieren und filmen, denn mein Stil hat sich in letzter Zeit ehr in diese Richtung entwickelt.

Mit anderen Worten, es verspricht ein mindestens ebenso schnelles, lautes, kurzes 2017 werden, wie es 2016 geworden ist. Was hab ich dieses Jahr gelernt? Bleib deinenIdealen treu, schau auf dem Weg auch ab und zu mal nach links und rechts, soll heißen genieße die Aussicht und bleib immer positiv, nicht gegen Stillstand, sondern für Veränderung.

Auf in die Zukunft!

Und hier noch einige Herzensmenschen, mit denen ich 2016 Zeit verbringen durfte…

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Hallo, wieder!

Toll, da halte ich das mit dem regelmäßig Bloggen erstmals konsequent für gut 1 1/2 Jahre durch, dann kommt der Sommer 2016, Prioritäten werden verändert und auf einmal wird dem Spaß am Leben geringfügig mehr Zeit eingeräumt, als leidige Probleme mit dem eigenen Webspace, WordPress-Fehlern und dergleichen. Nun gut, Geschichte, meine Web-Projekte laufen alle wieder, so also auch mein Portfolio und dieses kleine Tagebuch hier.

2016 war…

…weniger mehr.

Ich bin dieses Jahr 2 mal umgezogen, von einem großen in ein ganz kleines Zimmer, mit Zwischenpause aus Kisten leben bei meinen Eltern – zwischenzeitlich noch den halben Sommer auf Festivals verbringend. Das alles hat mich zu einer ganz guten minimalistischen Lebensweise getrieben…

Ein Sommertag mit Lucidreaming

Ich glaube das, was ich im Sommer 2016 am meisten genossen habe, ist die Menge an Zeit, die ich in der Sonne verbringen konnte. Einen spät gekommenen Sommertag im September durfte ich mit der Band Lucidreaming in der Nähe von Dresden erleben.

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